Baumstumpffräsen – Erklärung und Ablauf
Das Fräsen eines Baumstumpfes ist ein maschinelles Verfahren, bei dem der Stumpf und die oberen Wurzelteile mit einer speziellen Fräse zerkleinert werden. Ziel ist es, den Stumpf unterhalb der Erdoberfläche zu entfernen, sodass die Fläche anschließend wieder nutzbar ist.
Wie funktioniert eine Baumstumpffräse?
Eine Baumstumpffräse arbeitet mit einem rotierenden Fräskopf, der mit Hartmetallzähnen bestückt ist. Der Fräskopf wird von einer hydraulischen oder mechanischen Scheibe angetrieben und über den Stumpf geführt. Dabei fräst die Maschine Schicht für Schicht das Holz ab, bis der Stumpf auf die gewünschte Tiefe reduziert ist.
Es gibt unterschiedliche Fräsgeräte – von handgeführten, kompakten Maschinen für enge Zugänge bis zu größeren, selbstfahrenden Fräsen für mehrere oder besonders dicke Stümpfe.
Voraussetzungen für das Fräsen
- Zugang zum Stumpf: Die Fräse muss zum Stumpf gebracht werden können. Die benötigte Zugangsbreite hängt vom Fräsgerät ab.
- Hindernisse im Boden: Steine, Schutt oder Metallreste im Wurzelbereich können die Fräsklinge beschädigen.
- Leitungen und Kabel: Vor dem Fräsen sollte bekannt sein, ob im Bereich des Stumpfes Leitungen (Strom, Wasser, Telekommunikation) verlaufen.
- Gelände: Stark geneigtes Gelände oder Treppen können den Einsatz bestimmter Fräsgeräte erschweren.
Nach dem Fräsen
Nach dem Fräsen bleibt ein Gemisch aus Holzspänen und Erde zurück. Dieses kann entweder auf der Fläche belassen werden – es verrottet mit der Zeit und der Boden setzt sich – oder abtransportiert werden. Die Fläche kann anschließend mit Erde aufgefüllt, neu eingesät oder anderweitig genutzt werden.
Möchten Sie einen Baumstumpf fräsen lassen?
Beschreiben Sie kurz den Stumpf und die Zugänglichkeit. Wir prüfen, ob eine Vermittlung an höchstens einen selbstständigen Partnerbetrieb möglich ist.
Unverbindlich anfragen